Juglans regia – Die grüne Walnuss

lat: Juglans Regia
Pflanzenfamilie: Walnussgewächse = Juglandaceae
Englischer Name: Walnut tree

Synonyme:

Baumnuss, Christnuss, Persische Walnuss, Steinnuss, Walchbaum, Welsche Nuss, Welschnuss

Die (Echte) Walnuss ist ein bis zu 30 Meter hoch wachsender Baum, der bis zu 200 Jahre alt werden kann. Seine Rinde ist in jungen Jahren glatt und hellgrau und entwickelt sich im Alter zu einer tiefrissigen dunkelgrauen Borke. Erst im Alter von 10 bis 20 Jahren beginnt die Walnuss Früchte zu tragen, welche unter dem Namen „Walnüsse“ bekannt sind und im Herbst reifen.Der ganze, üppige Walnussbaum ist die reinste Apotheke, denn viele seiner Teile können für die Gesundheit genutzt werden. In der Naturheilkunde nutzt man vorwiegend die Blätter der Walnuss.Aber auch die Kämben (Trennwände zwischen den Kernen) können genutzt werden. Die Kerne und das aus ihnen gewonnene Öl sind aufgrund des hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren wertvolle Nahrungsmittel.

Walnussblätter

In der Pflanzenheilkunde sind es die Walnuss-Blätter, die traditionell am häufigsten angewendet werden. Sie haben durch ihren Gehalt an Gerbstoffen eine ausgeprägte zusammenziehende Wirkung. Dadurch helfen sie gegen Probleme des Verdauungssystems und gegen Hautentzündungen.
Die Blätter werden als Tee zur Stärkung der Verdauung und gegen Hautprobleme genutzt und aus den unreifen Nüssen kann man allerlei Leckereien zubereiten, die zudem noch gesundheitsfördernd sind.

Die grünen Nüsse

Die unreifen Nüsse sind kurz vor dem Johannistag Ende Juni erntereif. Man sollte sie noch einfach komplett durchstechen können. Die späteren Nussschalen sind in diesem Stadium noch weich, ebenso wie die späteren Nüsse.
Die unreifen, grünen Nüsse werden auf vielfache Weise angewendet. Gerne wird daraus ein Likör bereitet, mit Zimt, Vanille und Honig. Auch kandiert werden die grünen Nüsse gerne.
Die grünen Nüsse sollen die Verdauung und die Leber stärken und das Blut reinigen. Die Durchblutung des Körpers soll verbessert werden – eine Wirkung die vermutlich im Zusammenhang mit der gefäßfördernden Wirkung auch der reifen Nüsse steht.

Wirksame Inhaltsstoffe

Askorbinsäure, ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe (Gerbsäure, Tannine), Juglon, Kohlenhydrate, Mineralstoffe (Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Zink,), Omega-3-Fettsäuren, Pantothensäure (Vitamin B5), Phenolkarbonsäure, Proteine, Tocopherolen (eine Gruppe von vier verschiedenen Vitamin-E-Formen,), Vitamine A, B1, B2, B3, C

 

Quellen:

www.gesund.co.at/walnuss-heilpflanzenlexikon-23455/
www.heilkraeuter.de/lexikon/walnussb.htm

 

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